Ich habe endlich meinen ersten zahlenden Kunden für die KI-Agenten-Plattform bekommen, die ich aufbaue. Hier ist, was mir der Aufbau tatsächlich beigebracht hat.

2 months ago
Eine Zeit lang sah ich immer wieder dasselbe, wenn ich mit kleinen Unternehmen sprach. Sie hatten zu viele Tools, nicht zu wenige. Jemand kopierte manuell Leads aus einem Formular in eine Tabelle. Jemand anderes checkte jede Stunde einen Slack-Kanal, nur um Nachrichten weiterzuleiten. Es war keine Arbeit, es war nur langweilig und repetitiv und nahm viel Zeit in Anspruch.
Also begann ich, Pushable zu bauen. Die Idee ist einfach – du sagst ihm, was du willst, in einfacher Sprache, als würdest du einem neuen Kollegen eine Aufgabe erklären, und es richtet die Routine ein und führt sie von da an selbstständig aus. Kein Workflow-Builder zum Lernen, kein Code. Es verbindet sich einfach mit den Tools, die du bereits nutzt – Gmail, Sheets, Drive, Slack – und erledigt den langweiligen Teil.
Letzte Woche haben wir unseren ersten tatsächlichen zahlenden Kunden bekommen. Er betreibt den Agenten als Chat-Blase auf seiner Website und bearbeitet Gespräche, die früher direkt in seinen Posteingang gingen. Kleiner Erfolg, aber es war das erste Mal, dass mir wirklich klar wurde, dass dies nicht nur etwas war, das ich interessant fand zu bauen – es war etwas, wofür jemand bereit war zu zahlen.
Einige ehrliche Dinge aus dem Prozess:
Der Teil „Beschreibe es einfach in einfacher Sprache“ klingt einfach, aber es zuverlässig dazu zu bringen, vage Anweisungen zu interpretieren, erforderte viel mehr Iterationen, als ich erwartet hatte.
Ich habe dies früh überdimensioniert – begann mit Agentengedächtnis, OAuth-Integrationen, dem ganzen Programm – bevor ich erkannte, dass der eigentliche Einstieg viel einfacher war, als ich ihn behandelte.
Die Preisgestaltung war ihr eigenes Kopfzerbrechen. Ich landete bei Credits pro erledigter Aufgabe statt einer Pauschalgebühr, bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob das langfristig richtig ist.
Noch ganz am Anfang – ein zahlender Kunde, ein paar andere testen es. Ich poste dies hauptsächlich, weil ich viel aus den Bau-Threads anderer Leute hier gelernt habe und das weitergeben wollte.
Ich beantworte gerne Fragen zum Bau, zum Automatisierungsbereich oder zur Funktionsweise.



Der Punkt „zu viele Tools, nicht zu wenige“ ist eine starke Positionierung. Viele Automatisierungsprodukte verkaufen Magie, aber der eigentliche Schmerz des Käufers ist meist eine langweilige Übergabe, die jeden Tag stattfindet.
Für den nächsten Kunden würde ich das Vorher/Nachher in sehr konkreten Einheiten dokumentieren: eingesparte Minuten, entfernte manuelle Prüfungen, automatisierte Übergaben und was noch menschliche Überprüfung erfordert. Das macht das Produkt vertrauenswürdiger als ein generischer „KI-Agenten-Plattform“-Pitch.