Nach vollständiger Zerlegung – ist Patek Philippe immer noch der König der Uhren?
Nach dem Ansehen war ich zutiefst beeindruckt. Ich wusste, dass Automatikuhren komplex sind, aber dass sie so komplex sind, hätte ich nicht gedacht.
Nach vollständiger Zerlegung – ist Patek Philippe immer noch der König der Uhren?
Nach dem Ansehen war ich zutiefst beeindruckt. Ich wusste, dass Automatikuhren komplex sind, aber dass sie so komplex sind, hätte ich nicht gedacht.
Ist das Wendelrad-Set mit beidseitigem Aufzug, wenn man es ausbaut, eine Schicht mehr als bei einem normalen Automatikwerk?
Nach dem Lesen hat man jetzt eine Vorstellung von der Komplexität, aber in welchem Rahmen liegen die Kosten für eine Wartung? Auf der Explosionszeichnung sind einige Teile mit sehr hoher Fertigungspräzision zu sehen – wenn man die Reparaturkosten kurz erwähnen könnte, wäre das für normale Uhrenfreunde praktischer.
Auf dem Sammlermarkt zeigt sich, dass zeitgenössische Patek Philippe und Vintage-Modelle bei komplexen Uhrwerken durchaus unterschiedlich wahrgenommen werden: Erfahrene Sammler schätzen eher die Verarbeitung früher Handaufzugs-Chronographenwerke, während Neueinsteiger mehr Wert auf aktuelle Zertifizierungen und den Kundendienst legen. Auch die Wirkung einer aufwendigen Zerlegung auf verschiedene Sammlerkreise fällt recht unterschiedlich aus.
Nach dem Ansehen frage ich mich eher, ob es für den Alltag überhaupt nötig ist, für diese Komplexität zu bezahlen – ich schaue lieber erst nach den Wartungsintervallen und entscheide dann.
Die Kupplungsmechanik des automatischen Aufzugs im Demontagevideo ist wirklich einen zweiten Blick wert – aber sind diese Innendetails selbst gefilmt oder stammen sie aus offiziellem Material? Wenn sich später Quelle oder Jahrgang ergänzen ließen, wäre die Diskussion fundierter.