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Eine längst vergangene Erfahrung: SLH Tokyo Station Hotel

gyfy1
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5 days ago

Damals, als SLH noch unter HYATT lief, habe ich dort übernachtet – der Bericht ist schon viele Jahre alt, aber es ist ja Japan, da wird der Service vermutlich auch nicht schlechter geworden sein. Ich hatte den Bericht zuvor schon im Nachbarforum gepostet, falls ihr ihn also gesehen habt, dann war das mein Beitrag, haha (Beschwerde an den Editor: Sobald zu viele Bilder drin sind, kommt ständig „upload failed“).

一、Überblick | Overview

Als sich zufällig die Gelegenheit zu einem Umstieg in Japan ergab und ich eine dreitägige Reise plante, sah ich, dass Hyatt für genau den Tag des Abflugs eine Punkteübernachtung im THE TOKYO STATION HOTEL freigegeben hatte (zum Glück war mein Flug am Nachmittag). Also buchte ich schnell für nur 25.000 Punkte ein Zimmer am Kuppelende (heute denke ich, das war ein geradezu märchenhafter Preis – was bekommt man dafür in den USA?). Zwar konnte man nur den inneren Teil des Bahnhofs sehen, wo die Züge einfahren, die Aussicht war also bei Weitem nicht so gut wie auf den Kaiserpalast oder die Stadt, aber es war trotzdem sehr lohnenswert! Und vor der Rückkehr in die USA einmal dort zu übernachten und ein wunderbares Frühstück zu genießen, war ein sehr schöner Abschluss.

Ich kam am Morgen an, gab mein Gepäck an der Rezeption ab, nahm die Gepäckkarte und checkte am Abend ein. An der Rezeption hieß es, das gesamte Hotel sei ausgebucht (dabei war es doch nur Mittwoch), daher sei weder ein Upgrade noch ein Late Check-out möglich. Wahrscheinlich ist es wegen der guten Lage so beliebt. Nach dem Check-in begleitet einen ein Mitarbeiter von der Rezeption bis ins Zimmer und stellt es vor. Das Gepäck wird ebenfalls auf den Gepäckständer gestellt.

Als Teil der Small Luxury Hotel-Kette erhalten alle HYATT-Mitglieder Frühstück, nicht nur Globalisten. So konnte auch ich ein sehr gutes Frühstück genießen.

二、Zimmer | In Room

Mit Punkten ließ sich nur das DOME-SIDE KING BEDROOM buchen, alles andere nur gegen Bargeld. DOME bezeichnet die beiden Kuppeln an den Enden des Tokyo Station; diese Zimmer liegen rund um die Kuppel, es gibt tatsächlich nur wenige, etwa ein Dutzend. Das Zimmer ist nicht besonders groß. Am Fußende des Bettes steht ein Fernsehsessel, mit dem man fernsehen kann – in der Praxis sehr bequem. Nach dem Duschen ein Glas kalte Milch einzuschenken und fernzusehen ist besonders angenehm. Direkt vor meiner Tür war der Raum mit dem Eisautomaten; extra im nahegelegenen 7-Eleven eine Packung Milch gekauft, nach dem Baden mit Eis getrunken. Aber da im Zimmer alles zusammengedrängt ist, wirkt der Raum etwas beengt.

Die Deckenhöhe ist eines der Highlights: Egal welcher Zimmertyp, man kann diese hohen Decken und die schönen Kronleuchter genießen.

Da das Zimmer zur Innenseite des Bahnhofs zeigt, liegt am Kopfteil des Bettes ein Hinweis, die Vorhänge zuzuziehen; auch der Mitarbeiter erinnert bei der Zimmerführung daran.

Das Badezimmer ist in Nass- und Trockenbereich getrennt und es steht sogar freundlicherweise ein kleiner Hocker bereit, damit man beim Duschen sitzen kann. Es fühlt sich ein wenig wie ein großes Badehaus an … Die Pflegeprodukte sind von Histoires de Parfums. Es gibt zwei Sets, eines im Badezimmer und eines am Waschbecken.

Interessant ist, dass auf den Pflegeprodukten ein Aufkleber in Form einer Fahrkarte klebt – das ist wirklich einfallsreich.

Was die Steckdosen betrifft: Am Schreibtisch gibt es drei japanische Steckdosen und einen LAN-Anschluss. Am Bett wurde für das Aufladen der Handys ein Stecker mit sechs USB-Anschlüssen bereitgestellt. So eine Aktualisierung ohne größere Umbauten zeigt doch, dass man sich Gedanken gemacht hat.

Das Licht wird hauptsächlich über den Schalter am Bett gesteuert; ich habe anfangs eine Weile gesucht, wo der Schalter für den Kronleuchter ist …

Beim Tee setzt man vor allem auf Twinings.

三、Gastronomie | Dining

Am nächsten Morgen gab es das üppigste Frühstück dieser Reise. Das Frühstück findet im Restaurant im vierten Stock statt; draußen war es zwar bewölkt, aber es wirkte trotzdem sehr hell.

Die Auswahl war unter den Hotels, in denen ich in Japan übernachtet habe, mit Abstand an der Spitze. Allein das Frühstück war schon einen Großteil des Preises wert.

Außerdem steht im Restaurant ein Modell des Tokyo Station; während des Essens sah ich, wie ein Gast mit einem Mitarbeiter über die Architektur des Tokyo Station sprach. Schade, dass ich kein Japanisch kann, sonst hätte ich mich gerne auch unterhalten.

四、Einrichtungen | Facilities

Viele Details sind mit Sorgfalt gemacht. Zum Beispiel sind die Lichter an den Aufzügen in verschiedenen Farben gehalten. Die Aufzüge, die nicht zur Rezeption fahren, haben grünes Licht, die Aufzüge, die zur Rezeption fahren, oranges, die anderen Lichter sind gelb. Das liegt wohl auch daran, dass der gesamte Bahnhof zu lang ist. Außerdem hängen an den Wänden Fotos des Tokyo Station aus verschiedenen Epochen für die Gäste.

Zudem gibt es an den beiden Kuppeln jeweils separate Räume mit Informationen zur Restaurierung des Tokyo Station. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Tokyo Station durch amerikanische Bombenangriffe beschädigt; was man heute sieht, ist das Ergebnis der Nachkriegsrestaurierung. An den beiden Kuppeln gibt es insgesamt drei solcher kleinen Informationsräume; wer sich für die Restaurierung des Tokyo Station interessiert, sollte dort vorbeischauen.

Im Untergeschoss und im Erdgeschoss des Hotels gibt es eine Menge Restaurants, viele davon im Untergeschoss; da ich kein Guthaben hatte und zudem anderswo zum Mittagessen reserviert hatte, bin ich nicht hingegangen.

Auch die Aufzüge haben einen retro-luxuriösen Charme und zeigen an, welche Tür sich öffnet.

Auch die anderen Ein- und Ausgänge des Hotels sind fein dekoriert; für Reisende, die vom riesigen Tokyo Station zum Hotel zurückkehren, ist der Weg so viel kürzer, man muss nicht mehr durch den Haupteingang.

Außerdem sagte ein Mitarbeiter, es gebe einen morgendlichen Zeitungsservice; ich ließ mir eine JAPAN TIMES bringen, um zu sehen, was gerade diskutiert wird. Morgens wird sie gegen neun Uhr geliefert.

五、Unvergessliche Momente | the Moments

Als ich beim Check-out das Hotel verließ, gab ich mein Gepäck zur Aufbewahrung ab und ging zur Aussichtsplattform im Gebäude gegenüber, um den Tokyo Station zu fotografieren.

Als ich zurückkam und die Rezeption sah, dass ich völlig verschwitzt war, reichte man mir eine Flasche gekühltes Wasser – in dem Moment dachte ich wirklich, dass die Wahl dieses Hotels genau richtig war.

六、Fazit | Conclusion

Das Zimmer war zwar nicht das beste, in dem ich je übernachtet habe, aber die Lage ist hervorragend und es eignet sich sehr für Reisende, die mit der Bahn unterwegs sind. Das Frühstück war ebenfalls eine große Überraschung, und ich bin sicher, dass auch das Restaurant nicht enttäuscht. Ich weiß nicht, ob es an der Grenzöffnung liegt, dass die Reisenden ausgebucht sind, aber wenn man sich die Zusammensetzung der Frühstücksgäste ansieht, sind auch viele Japaner dabei – wahrscheinlich ist es auch bei Japanern beliebt. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dieses hundertjährige Haus zu besuchen, ist es eine gute Wahl. Heute, da SLH zu Hilton gehört, habe ich nie wieder ein Standardzimmer freigegeben gesehen, sodass man im Grunde keine FN einlösen kann. Damals ergab sich durch einen glücklichen Zufall eine Nacht zum passenden Zeitpunkt – das ist wohl auch eine Art Schicksalsverbindung mit diesem hundertjährigen Bauwerk.

Eine längst vergangene Erfahrung: SLH Tokyo Station Hotel

Eine längst vergangene Erfahrung: SLH Tokyo Station Hotel

Eine längst vergangene Erfahrung: SLH Tokyo Station Hotel

Eine längst vergangene Erfahrung: SLH Tokyo Station Hotel

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Eine längst vergangene Erfahrung: SLH Tokyo Station Hotel

Eine längst vergangene Erfahrung: SLH Tokyo Station Hotel

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Comments (3)

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Felicity
Felicity5 days ago

Wenn man es aus einem anderen Blickwinkel betrachtet: Dass bei SLH nach dem Beitritt zu Hilton keine Standardzimmer freigegeben werden, könnte nicht nur an einer restriktiveren Einlösepolitik liegen, sondern auch daran, dass die Hotels ohnehin klein sind – die DOME-Zimmertypen umfassen nur etwas mehr als ein Dutzend Zimmer, und jede Gruppe muss zwangsläufig Barzahlungsgäste bevorzugen. Dass Hyatt damals 25.000 Punkte anbieten konnte, wirkt eher wie ein Zufall, bei dem im System noch Restzimmer übrig waren und diese kurzfristig freigegeben wurden.

紅葉斜落
紅葉斜落4 days ago

Die zentrale Einschätzung ist, dass der Wert dieses Hotels in der Lage und im Frühstück liegt, nicht im Zimmer selbst; wenn Sie jedoch nicht mit der Bahn anreisen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für einen gezielten Aufenthalt hier eher durchschnittlich – dann sollten Sie Ihr Budget lieber in andere Erlebnisse investieren.

墨墨水田
墨墨水田3 days ago

Der Hinweis mit dem Vorhang ist ziemlich wichtig – wenn man direkt gegenübersteht, kann die andere Seite jederzeit hereinschauen. Bevor man abends das Licht einschaltet, sollte man das besser kurz prüfen.